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Fragen und Antworten

An welche Registrierkassentypen lässt sich das System anschließen?

Das POSeidon Control System® kooperiert mit sämtlichen bekannten Registrierkassen.

Gibt es eine Beschränkung für die Anzahl der an das System anschließbaren Registrierkassen?

Dank seines modularen Aufbaus lässt sich mit Hilfe unseres Systems praktisch die Überwachung von Registrierkassen in beliebiger Anzahl lösen.

Wie kommt die Präventivwirkung des Systems in der Praxis zur Geltung?

Bei der Systemeinführung schlagen wir vor, dass die Registrierkassen nicht ausschließlich vom wegen seiner anderen Aufgaben ohnehin schon überlasteten Sicherheitspersonal überwacht werden können, sondern der Hauptkassierer auf einem an anderer Stelle, z.B. im Kassenbüro untergebrachten Großbildschirm die Tätigkeit der ihm unterstellten Mitarbeiter beobachten kann. Dadurch werden die Warenkontrollprozeduren an der Kasse, die verschiedenen Stornierungen, die Bearbeitung von Rückware, die Tätigkeit anfangender Kassierer usw. nachvollziehbarer. Unter Berücksichtigung dessen, dass an einem öffentlichen Ort wie die Hauptkasse alle Kassierer die vom System gelieferten Online-Informationen sehen können, wird auch für die Angestellten offensichtlich, dass die Kontrolle ihrer Tätigkeit effektiver und umfangreicher als je zuvor ist. Die Funktionsweise von POSeidon Investigation ist jedoch für diejenigen, die über Befugnisse verfügen, öffentlich.

In unserem Warenhaus sind während der Spitzenzeit mehr als 60 Kassen geöffnet. Wie lassen sich die kritischen Transaktionen bei einer so großen Anzahl an Zahlungsstellen mittels Echtzeitbeobachtung verfolgen?

Eine Option von POSeidon ist die visuelle und Audiowarnung, dank welcher das System die als kritisch beurteilten Transaktionen (z.B. Zeilenstornierung) und/oder Produkte (z.B. unter den Inventarfehlmengen besonders angeführte Waren) bei entsprechenden Einstellungen auf der Anzeige farblich hervorhebt. Außer der Aufmerksamkeit erregenden visuellen Anzeige wird das Systemaufsichtspersonal auch mittels Tonansage auf die Ereignisse mit höherem Risiko aufmerksam gemacht.

Können die im System gespeicherten Daten als Beweismittel verwendet werden?

Ja, da ein Schutz auf mehreren Ebenen gewährleistet, dass das System nicht manipulierbar ist. Im Besitz einer entsprechenden Befugnis lassen sich die im System gespeicherten Daten leicht auf externen Datenträgern speichern und im verwendeten Videoformat über jegliches Operationssystem abspielen.

Was ist zu sehen, wenn die Täter sich der so genannten „Hinausschiebemethode” bedienen?

Bei der Hinausschiebemethode erscheint im Echtzeitmodus keine Kassenzettelinformation auf dem Bild.

Wie lässt sich aufklären, wenn die Täter die Methode anwenden, bei der sie nur einen Teil der Ware in die Registrierkasse eingeben?

Das ist einerseits bei der Echtzeitüberwachung sichtbar, andererseits hat unserer System POSeidon Investigation bei der Aufklärung eine Schlüsselfunktion, die sich dazu eignet, diese Vorfälle aufgrund von bestimmten Parametern der Transaktion hervorzuheben.

Was passiert, wenn Ihr System keine Unregelmäßigkeiten oder Missbräuche entdeckt und dennoch beträchtliche Fehlmengen auftreten?

Mit Hilfe des Systems kann in diesem Fall die Kasse als mögliche Quelle der Fehlmenge ausgeschlossen werden. Dann ist es zweckmäßig, mit Hilfe einer Risikoanalyse diejenigen kritischen Stellen in Erfahrung zu bringen, wo noch Fehlmengen entstehen können, z.B. Anlieferung, Versand, Umlagerung usw. Auch mit der Durchführung derartiger Untersuchungen stehen wir unseren Kunden gern zur Verfügung.

Unsere Firma hat keinen Sicherheitsleiter, weshalb es niemanden gibt, dem wir die Beaufsichtigung des Systems anvertrauen könnten. Gibt es eine Übergangslösung für diesen Fall?

Ja, die gibt es selbstverständlich. In Abhängigkeit von Beschaffenheit und Umsatz der gegebenen Handelsfiliale, von der Bedeutsamkeit und Häufigkeit der Probleme übernehmen wir im Rahmen einer separaten Dienstleistung, dass unsere in der Aufklärung von Handelsmissbräuchen hoch erfahrenen Mitarbeiter Sie wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich aufsuchen und unser Risikoanalyseprogramm im System POSeidon Investigation laufen lassen. Wenn sie eine vorschriftswidrige Transaktion entdecken, wird dies gemeinsam mit Ihnen untersucht.

Wie geschieht die Einstellung des Systems, denn jede Handelsfiliale verwendet jeweils andere Abläufe und Prinzipien?

Während des Systemplanungsprozesses erfassen unsere Mitarbeiter das Warenumsatz- und Kassensystem des Auftraggebers in vollem Umfang und machen sich damit vertraut. Im Rahmen einer Risikoanalyse arbeiten wir auch diejenigen Fälle auf, die beim gegebenen Auftraggeber bereits zuvor bekannt geworden sind. Ferner erfassen wir, welche anderen, vom System gelieferten Daten gebraucht werden und aufgrund dieser Informationen richten wir im Fall jedes unserer Auftraggeber ein maßgeschneidertes POSeidon Control System® ein.

Lässt sich die Risikoanalyse automatisieren?

Selbstverständlich. Zusammen mit dem Auftraggeber können wir Risikokonfigurationen in beliebiger Anzahl aufstellen, welche das System mit vorher eingestellter Häufigkeit automatisch für das gewünschte Zeitinterwall laufen lässt. So bleibt am Ende des Vorgangs nur noch eine visuelle Kontrolle der als riskant beurteilten Transaktionen übrig.

Unsere Gesellschaft hat mehrere Warenhäuser. Ist das System in der Lage, die Registrierkassensysteme gleich mehrerer Warenhäuser von einer Stelle aus zu überwachen?

Ja. Mittels Einrichtung eines Fernzugangs ist das System dazu in der Lage, von einer zentralen Stelle aus das System POSeidon Control von Warenhäusern in beliebiger Anzahl zu überwachen, weshalb sich die kritischen Transaktionen des gegebenen Warenhauses auch aus der Ferner heraussuchen lassen. Bei entsprechender Bandbreite ist auch eine Echtzeitkontrolle (Real-Time) der Abläufe lösbar. Das Sammeln der mit Fernzugang verfügbaren Informationen und eine auf diese Weise erfolgende Steuerung ermöglichen unter anderen, dass die Merkmale der untersuchten Tat aufgrund des in einem Warenhaus entdeckten Missbrauchs im System POSeidon Investigation modelliert wird und die so erstellte Konfiguration auch in sämtlichen anderen Warenhäusern gefahren werden kann. Auf diese Weise lassen sich auch Serientaten leicht aufklären.

In unserem Warenhaus erfolgt am Kundendienstpult die Beurteilung der Kundenreklamationen und gegebenenfalls die Rückerstattung des Warenwertes. Ist das System auch zur Überwachung derartiger Tätigkeiten geeignet?

Selbstverständlich. Missbräuche während der Waren- und Geldbewegung im Kundendienst sind häufige Ursachen für die Entstehung von Inventarfehlmengen. Auf deren Aufklärung legen auch wir großen Wert.

Lässt sich die Tätigkeit von während einer Schicht gleich an mehreren Registrierkassen arbeitenden Mitarbeitern verfolgen?

Ja, wenn sich die Kassierer mit persönlichem Passwort in der Registrierkasse anmelden.

In unserem Hypermarkt müssen hochwertige elektronische Artikel am Verkaufsort bezahlt werden, weshalb jemand, der nichts anderes kauft, den Verkaufsraum durch den Kundeneingang verlässt. Leider führt das zu häufigen Missbräuchen. Welche Lösung hat das System dafür?

Nach der bisherigen Praxis muss in solchen Fällen der am Kundeneingang stehende Vermögensschutzmitarbeiter oder in dessen Anwesenheit der Operateur den erfolgten Verkauf (Bezahlung) in der gegebenen Abteilung nachkontrollieren. Das geschieht in der Regel mittels Diktieren und Kontrolle der Kassenzettelnummer. Mit Hilfe unseres Systems lassen sich fiktive Kassenzettelangaben, gefälschte oder bereits stornierte Kassenzettel feststellen beziehungsweise wir haben auch für die Aufklärung von vorsätzlicher Mittäterschaft des Überwachungspersonals Überraschungen bereit.

Worin unterscheidet sich Ihr System von anderen ähnlichen Systemen?

Es gibt gleich zahlreiche grundlegende Unterschiede. Der erste und wichtigste ist, dass das POSeidon Control System® eine komplexe Lösung zur Verhütung und Aufklärung der im Handel vorkommenden Inventarfehlmengen anbietet.

Die meisten Systeme zeigen die Kassenzettelinformationen lediglich auf der Kassenanzeige an. Demgegenüber werden die Daten von unserem System verarbeitet und auswertbar gemacht. Die meisten Sicherheitssysteme konvertieren die Textinformationen der Registrierkassen über Hardware zu Bildern, während POSeidon dieselbe Aufgabe über Software erledigt, wodurch weniger Systemfehler möglich sind und keine Zeichenfehler vorkommen.

Unser System ist auf kombinativen logischen Grundlagen aufgebaut, wodurch sich alle Tatmethoden nach Belieben modellieren lassen. Das System haben wir fall-zentrisch auf der Grundlage einer – auch heute ständig anwachsenden – Wissensbasis entwickelt. Es reicht weit über die einfachen Informatiklösungen hinaus. Jedes einzelne System wird von uns aufgrund der einzelnen Gegebenheiten und Ansprüche des Auftraggebers eingerichtet und installiert. Mit den aus dem Dienstleistungspaket auswählbaren Upgrade-Lösungen ist das System POSeidon stets aktuell, d.h. seine Wissensbasis wird von uns regelmäßig mit den speziellen Eigenheiten der neuesten Tatmethoden aktualisiert. Mit unserer Risikoanalysetätigkeit lassen sich die Abläufe durchschaubar machen und die Hintertürchen schließen. Mit unserer Ermittlungsunterstützung sind selbst die kompliziertesten Angelegenheiten lösbar.

In Spitzenzeiten beschäftigen wir häufig Aushilfskassierer, deren Überwachung nicht gelöst ist, da wir ohnehin schon mit Belegschaftsmangel kämpfen. Inwieweit kann Ihr System da helfen?

In solchen Fällen schlagen wir unseren Auftraggebern vor, auch an der Hauptkasse einen großen LCD-Bildschirm aufzustellen, an dem sich die Kamerabilder und Kassenzettelinformationen all jener Kassen mit Hilfe eines POSeidon-Terminals beliebig heraussuchen lassen, an denen Hilfskräfte oder Lehrlinge arbeiten. Auf solche Weise lässt sich aus der Ferne die Arbeit von gleich mehreren Mitarbeitern gleichzeitig überwachen und bei Bedarf korrigieren. In der Statistikoption des Systems lässt sich die Tätigkeit der Kassierer analysieren, beispielsweise wer die meisten Stornierungen, wer den höchsten Umsatz, wer die meisten Kunden usw. hatte. Aufgrund der erhaltenen Informationen lässt sich selbst eine Weiterbildungsthematik zusammenstellen.